Unsere Technologie im Einsatz
Lassen Sie sich unsere Technologie anhand der Pionieranlage ERA ONE in Frankfurt am Main erklären.
Synthesetechnologie für Power-to-X-Prozesse neu definiert
Unsere patentierte Mikrostruktur macht den Unterschied: Sie ermöglicht es, aus CO₂ und erneuerbarem Wasserstoff synthetische Kraftstoffe auf besonders effiziente Weise herzustellen.
Wie das funktioniert? In unseren Reaktoren laufen zwei entscheidende Prozesse ab – die Reverse Water-Gas Shift-Reaktion und die Fischer-Tropsch-Synthese. Durch unsere Mikrostrukturtechnologie, die in Form feinster Kanäle direkt in viele übereinanderliegende Reaktorfolien integriert ist, erzielen wir einen außergewöhnlich präzisen Stoff- und Wärmeaustausch. So lassen sich beide Reaktionen optimal miteinander koppeln und maximale Energieeffizienz erreichen.
Das Ergebnis sind kompakte, modulare Reaktoren, die flexibel skalierbar sind und sich dynamisch an erneuerbare Energien anpassen – und damit den Weg für eine klimaneutrale Kraftstoffproduktion ebnen.
Maximale Produktivität bei minimalem Volumen
Die mikrostrukturierten Reaktoren erreichen eine bis zu 80-fach höhere Produktivität pro Reaktorvolumen als konventionelle Blasensäulenreaktoren. Dadurch werden kompakte, hochleistungsfähige Anlagen möglich – ideal für dezentrale, erneuerbare Anwendungen.
Herausragende Energieeffizienz durch Prozessintegration
Die exotherme Fischer-Tropsch-Reaktion liefert Wärme direkt an endotherme Reaktionsschritte wie die RWGS-Reaktion. Durch Wärme-Recycling im Prozess entsteht ein nahezu verlustfreier Energieaustausch mit einer Prozessenergieeffizienz von bis zu 92 % – ein Rekordwert in der Branche.
Modulare und skalierbare Bauweise
Dank des Numbering-up-Prinzips werden Reaktoren in Serie produziert, zu modularen Syntheseeinheiten integriert und anschließend zu kommerziellen Großanlagen kombiniert. Dieses Design reduziert Scale-up-Risiken, senkt Kosten und ermöglicht eine schnelle Implementierung.
Flexibilität und Dynamik im Betrieb
Jede Reaktoreinheit lässt sich in kurzer Zeit an variable Energiequellen anpassen – ideal für fluktuierende Einspeisung aus Wind- und Solarstrom. So wird INERATEC zur Brücke zwischen erneuerbarer Energie und chemischer Wertschöpfung.